IS-H-Nachfolge: Warum Sie Ihr Back-Office nicht auf die Migration warten lassen müssen
SAP hat angekündigt, die Wartung für die Krankenhauslösung IS-H zu beenden — Mainstream-Wartung läuft rund 2027 aus, kostenpflichtige Verlängerung bis Ende 2030, das eng gekoppelte i.s.h.med bis 2035. Einen eigenen S/4HANA-Nachfolger baut SAP nicht. Für mehrere hundert Häuser im deutschsprachigen Raum heißt das: Patientenadministration und -abrechnung müssen auf ein neues Fundament.
Diese Migration ist groß, teuer und dauert Jahre. Genau deshalb passiert in vielen Häusern in der Zwischenzeit — nichts. Das ist der Fehler.
Kernsystem-Migration ≠ Back-Office-Automatisierung
Die meisten ungenutzten Stunden in einem Krankenhaus liegen nicht im KIS, sondern drumherum: Leitungsbesprechungen ohne verwertbares Protokoll, Arztbriefe, die manuell auf Vollständigkeit geprüft werden, Eingangsrechnungen, die von Hand kategorisiert werden, Dienstpläne, die bei jeder Krankmeldung neu telefoniert werden, Audits, deren Vorbereitung Wochen kostet. Fast nichts davon berührt einen Patienten — fast alles wird von Hand gemacht.
Diese Arbeit hängt nicht an Ihrem KIS. Sie können sie heute automatisieren, unabhängig davon, wo Sie in Ihrer IS-H-Nachfolge stehen — und mit jedem Kernsystem koexistieren, ob Altsystem oder Nachfolger.
Was sich jetzt entkoppeln lässt
- —Besprechungs- und Entscheidungsdokumentation: Protokolle, To-dos und Verlauf automatisch aus jedem Leitungsgespräch.
- —Arztbrief-QA: Vollständigkeits- und Konsistenzprüfung vor dem Versand — Dokumentationsqualität, keine Diagnostik.
- —Eingangsrechnungs-Automatisierung: erfassen, klassifizieren, zuordnen, freigeben.
- —MDK- und Widerspruchsmanagement: Prüfanfragen strukturieren, Widersprüche vorbereiten, verlorenes Geld zurückholen.
- —Krankmeldungs- und Dienstplan-Koordination: Vertretungen finden und bestätigen, bevor die Schicht beginnt.
Die richtige Reihenfolge
Die Kernsystem-Entscheidung ist strategisch und langfristig — nehmen Sie sich die Zeit, die sie braucht. Aber lassen Sie die Verwaltungslast nicht weitere drei Jahre liegen, nur weil das große Projekt noch läuft. Ein agentischer Back-Office-Layer, der auf jedem KIS koexistiert, holt den Nutzen sofort — und ist genau die Art von Quick Win, mit der sich eine Digitalstrategie überhaupt erst finanziert.
Actio baut diesen Layer: europäisch, souverän, DSGVO-konform, kein Medizinprodukt. Sie wählen den ersten Agenten, wir bauen ihn gemeinsam scharf.
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